Haartransplantationsverfahren – Der effektivste Weg, um Haarausfall zu bekämpfen!

Haarausfall ist etwas, das jeden beunruhigen könnte. Dies verringert nicht nur die Haare auf Ihrem Kopf, sondern senkt auch Ihr Selbstvertrauen und führt Sie zu Depressionen.

Was müssen Sie also tun, um diesen Haarausfall zu stoppen und Ihr Haarwachstum wiederherzustellen?

Die Optionen sind vielfältig, wie spezielle Haarausfall-Medikamente, topische Cremes, Öle, PRP, Mesotherapie und auch eine echte Op, dem Verpflanzen von „Eigenhaar“, auch Haartransplantation genannt, wie im Haartransplantation Ratgeber mit ausführlichen Informationen nachzulesen. Was Sie jedoch genau benötigen, hängt ganz von Ihrem Zustand ab.

Wenn Sie beispielsweise aufgrund eines saisonalen Wechsels mit Haarausfall konfrontiert sind, ist dies nur  eine vorübergehende Phase und an eine nötige Haartransplantation muss noch keiner denken. Richtige Haarpflege und medizinische Öle oder Cremes könnten hier helfen. Sie können sogar einen Dermatologen aufsuchen und einige Medikamente einnehmen, die Ihr System mit den richtigen Nährstoffen auffüllen, die für das Haarwachstum benötigt werden. Innerhalb weniger Wochen wird Ihr Haarausfall aufhören und frisches Haar beginnt zu wachsen.

Bei extremer Haarverdünnung wirken diese Öle, topischen Cremes und Medikamente möglicherweise nicht so effektiv. Allerdings muss man auch dann noch nicht eine Haartransplantation in Erwägung ziehen.

Möglicherweise können immer noch „nicht-chirurgische“ Haarausfallbehandlungen wie  beispielsweise eine Mesotherapie und/oder PRP helfen. Diese zielen darauf ab, Ihre Kopfhaut mit wichtigen essentiellen Nährstoffen zu versorgen, die helfen können, den Haarausfall zu minimieren und das Nachwachsen der Haare zu stimulieren. Trotzdem funktionieren auch diese möglicherweise nicht, wenn Sie bereits richtige kahle Stellen haben.

Androgenetische Alopezie/erblicher Haarausfall ist grundsätzlich durch Haarausfall-Behandlungen, Medikamente, Öle und Cremes ziemlich schwierig zu behandeln. Tatsächlich glauben die meisten sogar, dass nur ein Wunder ihnen helfen kann, Haare auf ihren kahlen Stellen zu wachsen.

Nun gut „Wunder“ benötigt es nicht, aber man muss sich leider einer echten Operation unterziehen, einer Haartransplantation. Nur damit lassen sich kahle Stellen wieder permanent mit Haaren versehen.

Die Fortschritte in der Haartransplantations-Technologie haben minimal-invasive Techniken wie FUE (Follicular Unit Extraction) und FUT (Follicular Unit Transplantation) eingeführt, die für Menschen mit Haarausfall und kahlen Stellen quasi kleine Wunder vollbringen und diese endlich Ihre Kahlheit loswerden können.

Wie funktionieren Haartransplantationen?

Hierbei handelt es sich um minimal-invasive Verfahren, bei denen gesunde Haarfollikel am Hinterkopf auf die zu behandelnden Bereiche transplantiert werden. Die Haartransplantation funktioniert sowohl bei männlicher als auch bei weiblicher Alopezie/Kahlheit und dies sogar sehr effektiv. Das Kriterium ist jedoch, dass ein gesunder Haarwuchs am Hinterkopf (ein gutes Donorgebiet) vorhanden sein muss. Je dichter dieses Wachstum, desto besser werden die Ergebnisse sein.

Um Haartransplantationen zu verstehen, ist es auch wichtig, die beiden Hauptmethoden von Haarverpflanzung zu kennen die heute zur Verfügung stehen und diese sind FUE-Follicular Unit Extraction und FUT-Follicular Unit Transplantation (Streifenhaarverpflanzung)

FUE:

FUE oder Follicular Unit Extraction ist ein Verfahren, bei dem Haarfollikel einzeln aus dem Hinterkopf extrahiert, unter einem Hochleistungsmikroskop seziert und einzeln auf den zu behandelnden Bereich transplantiert werden. Winzige Schnitte werden im Spender- und Empfängerbereich nach dem Auftragen einer Betäubungscreme oder örtlicher Betäubung vorgenommen, die alle Schmerzen oder Beschwerden lindern, die Sie möglicherweise haben. Da es hier zwar Wunden, aber kaum optische Narben gibt, gilt diese Technik auch als minimal-invasiv.  Die Wiederherstellung von Augenbrauenhaaren, Schnurrbarttransplantationen, Wimperntransplantationen sowie Koteletten- und Spitzbarttransplantationen können durch FUE sehr gut durchgeführt werden, da die Anzahl der erforderlichen Transplantate geringer wäre.

FUT-Follicular Unit Transplantation (Streifenhaarverpflanzung):

FUT oder Follicular Unit Transplantation (Streifenhaarverpflanzung) ist ein Verfahren, bei dem ein langer dünner Gewebestreifen vom Hinterkopf entfernt wird. Diese Gewebe werden in eine Haltelösung gelegt, bis die Transplantate unter Verwendung eines Hochleistungsmikroskops präpariert werden. Die Transplantate werden in Einheiten von 1, 2, 3 und 4 präpariert und auf die gleiche Weise transplantiert, um eine Fülle zu erreichen. Im Gegensatz zu FUE ist FUT ein schnelleres Verfahren, bei dem Tausende von Transplantaten in einer einzigen Sitzung transplantiert werden können. Daher funktioniert sehr gut wenn grosse kahle Bereiche vorhanden sind.

Viele Haarausfall-Patienten haben durch eine Haartransplantation – ob FUE oder FUT – erfolgreiche Ergebnisse erzielt. Allerdings ist wichtig sich vor einem Eingriff gut zu informieren. Lesen Sie hier wichtige Infos zu Haartransplantationen . Wichtig ist allerdings ingesamt immer alle Anweisungen vor und nach der Op genau zu befolgen und ebenso wichtig zu wissen, dass man bei grösseren kahlen Flächen ggf. mehrere Sitzungen benötigt, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.

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