Ist Bitcoin wirklich so umweltschädlich wie manche denken? Der Stand in 2021

Kryptowährungen, die seit zehn Jahren als Alternative zum gedruckten Geld verwendet werden, haben es vielen Menschen ermöglicht, schnell und relativ einfach zu verdienen. Große Investoren und Investmentgesellschaften sagten vor zehn Jahren einen sehr schnellen Wertverlust einflussreicher Kryptowährungen und tatsächlich den Zerfall des gesamten Marktes voraus.

 

Eine Kryptowährung ist ein digitales Tauschmittel, ein Tauschmittel für Geld. Das Hauptmerkmal der Kryptowährung ist das Fehlen einer zentralen Stelle die diese Währung ausgibt oder verwaltet. Es ist ziemlich schwierig, eine andere Finanzkategorie zu finden die so kurzzeitig viele Debatten anzog wie Bitcoin, auch wegen der starke Preisanstieg von Bitcoin die zahlreiche Investoren anzog, die darin eine gute Anlagemöglichkeit sahen.

 

Eine Kryptowährung hat auch die Funktion des Inflationsschutzes, nämlich im heutigen Geldsystem erzeugt das Zentralbankensystem, wenn nötig, relativ schnell Geld aus dem Nichts was dazu führt daß Geld an Wert verliert.

 

Die Frage, die in letzter Zeit immer häufiger gestellt wird ist ob Bitcoin umweltschädlich ist.

 

Bitcoin ist die erste digitale Kryptowährung, die vor 13 Jahren auf den Markt kam. Viele waren skeptisch und dachten, es würde sehr schnell scheitern, aber sie lagen falsch. Viele andere sagten voraus daß Bitcoin erfolgreich sein würde wenn es den Wert des US-Dollars erreichen würde und daß das sein Maximum an Wert sein würde, aber niemand hätte gedacht daß dass der Wert dieser Währung auf 60.000 US-Dollar steigen würde.

 

Da diese Kryptowährung nicht auf Gold basiert hat sie kein Herkunftsland und es steht auch kein Staat oder eine Bankorganisation dahinter. Daher ist es egal, wer sie gegründet hat. Auch der Gründer selbst hat keinen Einfluss darauf. Das ist die ganze Idee – Transaktionen mit Drittanbietern.

 

Der Handel mit Kryptowährungen ist heute sehr beliebt. Viele Dienste wie das BetAmo casino haben es übernommen. Sie können also Bitcoin oder eine andere Währung an einer Börse oder einem Geldautomaten kaufen, das Geld in eine Krypto-Wallet legen und der Handel kann natürlich beginnen, nachdem Sie sich für die Plattform entschieden haben.

 

Neben dem Trading gibt es das Mining als Option für Investitionen und mögliche Erträge. Alles, was Sie brauchen, ist ein guter Computer oder eine spezielle Hardware, die eine komplexe Reihe von Algorithmen löst. Die Effizienz des „Mining“ hängt auch von der Geschwindigkeit ihrer Hardware ab – ein besserer Computer, mehr Bitcoin. Bitcoin kann von jedem „gemined“ werden, und dabei verdient niemand Geld mit der Herkunft einzelner Bitcoins. Es hört sich so an, als ob etwas aus dem Nichts kommt und in gewissem Maße ist es das auch. Es ist dieser ‘Bergbau’, der oft mit negativen Auswirkungen auf die Umwelt verbunden wird. 

 

Was wir in den Krypto-Nachrichten lesen können, ist die Schätzung, dass das ganze Bitcoin-Netzwerk pro Jahr genauso viel Strom verbraucht wie kleine Länder wie Bulgarien, das weltweit auf Platz 60 der größten Stromverbraucher der Welt liegt. Einfach ausgedrückt entspricht der Strombedarf für eine Transaktion dem siebentägigen Stromverbrauch einer durchschnittlichen vierköpfigen Familie. Kommen wir jetzt zum Hauptteil: CO2 wird bei jedem Verbrauch ausgestossen. 

 

Wenn wir dies mit den CO2-Emissionen von Autos vergleichen, emittiert ein Bitcoin die gleiche Menge CO2 wie 2.000.000 Autos pro Jahr. Die Auswirkungen von Bitcoin auf die Umwelt werden dadurch verschärft, daß sich die meisten BItcoin-Bergbauer in China befinden, wo mehr als zwei Drittel der Energie aus Kohle stammen.

 

Erinnern wir uns an die Firma Tesla, die im März dieses Jahres Millionen in Bitcoin investiert und angekündigt hat, dass der Kauf ihrer Autos auch in dieser Kryptowährung möglich sein wird. In einem kürzlich veröffentlichten Tweet von Elon Musk haben wir jedoch erfahren, dass sie diese Entscheidung zurückgezogen haben, weil er in seinem Zitat sagte, dass eine Investition in Bitcoin ein guter Schritt sei, aber nicht, wenn dies auf Kosten der Umweltverschmutzung gehe.

 

Die Zukunft eines Marktes vorherzusagen ist immer schwierig und dies gilt insbesondere für den Kryptowährungsmarkt, der noch nicht vollständig erforscht ist und von dernur eine kleine Anzahl von Menschen mehr als die Grundlagen kennt. Jede Änderung braucht Zeit und aus diesem Grund können sich Kryptowährungen in der Zukunft global als ein großes Gut für die Welt profilieren, aber sie können aufgrund der zunehmenden Versuche von Cyberangriffen gegen den Schutz und die Anlegersicherheit zu einem großen Übel werden. 

 

Eine allgemeine Marktakzeptanz ist in Zukunft sicherlich bei Kryptowährungen und der möglichen Beteiligung von Banken durch das mögliche Wegwerfen eigener Kryptowährungen zu erwarten. Sobald sie vollständig in unser Leben integriert sind, werden Kryptowährungen die Welt völlig anders machen, auf eine Weise, die wir nur ansatzweise verstehen können.

 

Der erste Schritt zur vollständigen Integration von Kryptowährungen besteht darin, dass Kryptowährungen in den Augen von Regierungen und Aufsichtsbehörden erst legitim werden müssen, da Regierungen weiterhin Schwierigkeiten haben, ihre zentralisierten Währungen als Zahlungsmittel aufrechtzuerhalten, und aus diesem Grund viele Staaten immer noch Kryptowährungen in als illegal und illegitim betrachten.

 

El Salvador ist das erste Land, das einen Schritt in diese Richtung geht und kürzlich Bitcoin neben dem Dollar zur offiziellen Währung und Zahlungsmittel erklärt hat.

 

Es stellte sich heraus, dass es in kürzester Zeit nicht nur möglich war, Geld, das bereits einen gewissen Konkurrenten des Kapitalmarktes war, und sogar Gold zu ersetzen. Seit 2008 sind mehr als 4.500 Kryptowährungen aktiv, und wann und ob sie erfolgreich Geld ersetzen werden, bleibt abzuwarten.

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