Die Gesetze der Union unterscheiden nur grob zwischen Tafelweinen und Qualitätsweinen. Die Mitgliedstaaten können dieses Gesetz in nationale Verhältnisse umsetzen und präzisieren. Das deutsche Recht verlangt deutlich mehr Informationen auf Weinetiketten für deutsche Weine und unterscheidet sich deutlich von den meisten Klassifizierungssystemen in anderen Ländern. Viele Einstufungen erklären sich aus der großen Vielfalt unterschiedlicher Weinbaugebiete und besonderen Witterungsverhältnissen.

Die offizielle Weinklassifizierung basiert auf dem Weingesetz von 1971 (mit einigen Änderungen seitdem). Das Gesetz enthält mehrere Faktoren, die bei der Klassifizierung von Weinen helfen, wie z. B. Weinregion, Traubenreife, zugesetzter Zucker oder Alkoholgehalt. Bezüglich des Weingesetzes 1971 wurden das Weingesetz 1994 und die Weinverordnung 1998 hinzugefügt. Bundesverordnungen können auch von den Bundesländern ergänzt werden.

Die Hauptzwecke der Weingesetze und -verordnungen sind die Regulierung des Imports und Exports von Wein, die Überwachung der nationalen Weinproduktion, die Sicherstellung von Qualitätsstandards und der Schutz der Weinkonsumenten Kaufen Sie italienische Weine zum besten Preis. Dazu gehören die Beschränkung der Weinproduktion auf 13 bestimmte Regionen und die Kontrolle des neuen Weinbaus. Es ist auch der höchste Durchschnittsertrag für einen bestimmten Weinberg und die Bewässerung der Weinberge ist verboten (außer an Steilhängen und felsigen Böden).

Die Kritik einiger Weinproduzenten hat zu einigen weiteren Klassifizierungen geführt, jedoch ohne rechtlichen Schutz. Hauptkritikpunkt ist, dass das bestehende System nicht zwischen besseren und niedrigeren Lagen unterscheidet und nicht geeignet ist, hochwertige trockene Weine zu klassifizieren.

Deutsches Weinklassifikationssystem

Deutsche Weinetiketten enthalten wesentliche Informationen: bestimmte Region, Qualitätsklasse, Flüssigkeitsgehalt, Alkoholgehalt, Erzeuger oder Flaschenhersteller und Qualitätskontrollnummer. Die meisten Weinproduzenten platzieren optionale Angaben wie Jahrgang, Lage, Rebsorte, Stil und Restzuckergehalt auf ihren Weinetiketten.

Es gibt vier Qualitätsstufen, die die Gradierung deutscher Weine nach den oben genannten Gesetzen messen.

Deutscher Tafelwein

Qualitätswein aus bestimmten Anbaugebieten – QbA
Prädikatswein: (hochwertiger Wein mit besonderen Eigenschaften)
Alle Qualitätsweine (QbA oder höher) müssen einer kritischen, blinden, sensorischen Bewertung und chemischen Analyse unterzogen werden, um ihr Bukett, ihren Geschmack und ihr optisches Erscheinungsbild nachzuweisen. Dieser Test basiert auf einer fünfstufigen Skala und wird von der Landwirtschaftskammer durchgeführt. Die Prüfung prüft, ob der Wein typisch für das im Antrag des Weinerzeugers angegebene Herkunftsland, die Rebsorte und die Qualitätsklasse ist. Wenn ein Wein die Beurteilung besteht, erhält er eine Qualitätskontrolle, ein wichtiger Indikator für Weinkonsumenten.

Alle Weine müssen eine ihrer Bewertungen auf dem Weinetikett haben. Derzeit ist es bei einigen der bekanntesten Weinproduzenten in Mode gekommen, nicht mehr zwischen verschiedenen Prädikatsweinen (hochwertige Weine mit besonderen Eigenschaften) zu unterscheiden und diese einfach als Qualitätsweine zu deklarieren. Das entspricht den rechtlichen Aspekten und ist für seriöse Winzer, die behaupten, dass es nur auf die Qualität der Trauben und des Bodens im Weinberg ankomme, und nicht auf die Sortierung an sich, vollkommen in Ordnung.

Deutscher Tafelwein

Deutscher Tafelwein ist die niedrigstmögliche Weinsorte, die meist im Inland konsumiert und nicht exportiert wird. Diese Klassifizierungsstufe wird in Italien „vin de table“, „vino de mesa“ und „vino de tavola“ genannt.

Er darf nur in als anerkannte Rebsorte anerkannten Weinbergen erzeugt werden. Es gibt fünf Klassifizierungsbereiche für Tafelwein, die auf dem Weinetikett angegeben werden sollten. Der Alkoholgehalt muss mindestens 8,5 Vol.-% und der Säuregehalt 4,5 g pro Liter betragen.

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